DAVID HELFGOTT
Wiener Konzerthaus
Wien
Österreich
Als der australische Pianist David Helfgott 1997 anlässlich des Kino-Großerfolgs Shine zum ersten Mal in die Weltöffentlichkeit trat, geriet er in einen Medienstrude,l wie er nie um einen klassischen Musiker vorher entstanden ist. Shine zeigte die emotionsgeladene Lebensgeschichte des mittlerweile über 60-jährigen Klaviergenies, die schwierige Jugend mit dem strengen Vater, den psychischen Zusammenbruch, der sich allerdings in der Realität über einen weit längeren Zeitraum als im Film dargestellt abspielte und Davids Rückkehr ins Leben und auf die Bühne. Der Film zeigte einen Menschen, der nach langem stillem Leiden wieder ins Leben trat und mit Hilfe seiner Frau Gillian seinen Platz in der Gesellschaft zurückeroberte.
Lange wurde er von der Fachwelt als Eintagsfliege belächelt. Jetzt, 12 Jahre später ist der Name Helfgott ein fester Bestandteil der Musikszene geworden. Die meisten Veranstalter und Manager mit denen Helfgott in der Vergangenheit und Gegenwart zusammenarbeitete stehen in einem freundschaftlichen Verhältnis zu David und Gillian und arbeiten mit Begeisterung und aus Überzeugung für das Ausnahmetalent.
Mittlerweile ist David Helfgott einer der wenigen Pianisten die schaffen ausserhalb eines Abonnement-Konzerts eine grosse Halle zu füllen – z. B. 2006 die total ausverkaufte Tonhalle Zürich oder ein berstend volles Konzerthaus in Wien. Für seine Konzerte in der Schweiz und Österreich reisen die Fans von der ganzen Welt her an: Japan, Kanada, USA, GB, Deutschland und Schweden, um nur einige der Konzerttouristen zu nennen.
Wer mit offenen Ohren und vor allem mit offenem Herzen in ein Konzert mit dem australischen Pianisten geht, wird erleben was höchst selten überhaupt in einem Konzert gefunden werden kann. Helfgott umgarnt das Publikum mit seiner Musik, spielt sich direkt und ohne Umwege in deren Herzen und wird gefeiert wie ein Popstar. Er kennt keine Starallüren und sucht den intensiven Kontakt zu seinen Fans. Wer sich nach dem Konzert noch ein Autogramm holt wird vielleicht auch noch vom Star umarmt und geküsst.
David Helfgott hat unterdessen unzählige Preise für sein Schaffen als Musiker erhalten. Auch wurden ihm der Ehrendoktortitel von der Edith Cowan University in Perth (AUS) für seine Verdienste und seinen unerschöpflichen Einsatz für die Musik verliehen und in seiner Heimatgemeinde wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. Sein Leben, das nicht nur in der Musikgeschichte einen wichtigen Platz einnehmen wird, hat auch vielen Menschen mit ähnlichem Schicksal wieder Hoffnung gegeben, ihren Weg mit Kraft und Würde fortzusetzen.
David Helfgott begeistert sein Publikum und seine Musikerkollegen als Mensch und als Musiker. Der Dirigenten Wilhelm Keitel formulierte nach einem Konzert sichtlich begeistert: „David macht keine Musik, er IST Musik“. Besser kann man den charismatischen Musiker eigentlich nicht beschreiben.
Fazit: Seit Shine hat David Helfgott 12 glückliche Jahre mit einem erfüllten Musikerleben erlebt. Ein Happy End wie es der Film bereits vorwegnahm!
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20, 1030 Wien
Österreich
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