Der Mann von La Mancha - Interview
- Mittwoch, 01.02.2012
- Don Quixote kämpft ab 20.1.2012 in der Seegrotte gegen Windmühlen!
Erstmals wird in der Seegrotte ein Musical gespielt, und zwar der Klassiker vom New Yorker Broadway "Der Mann von La Mancha" - live und unplugged.
Für den HINTERBRÜHLER sprach A. Abraham mit Intendant Andreas Berger.
HINTERBRÜHLER: Wann ist denn die Idee zu diesem besonderen Projekt entstanden?
A.B.: Eigentlich vor vielen Jahren, als ich während meiner Studienzeit als Führer gearbeitet habe. Schon damals war ich jedes Mal aufs Neue von der außergewöhnlich guten Akustik des Bergwerkes fasziniert. Auf der Suche nach einem besonderen Event zum 80-Jahr-Jubiläum der Seegrotte fiel die Wahl sehr rasch auf ein Musiktheater und eben diesen Klassiker, der zu meinen Lieblingsstücken zählt. Der ehemalige Weinkeller des Bergwerkes ist die ideale Kulisse für ein unterirdisches Gefängnis der spanischen Inquisition.
H.: Ist der Winter für solch ein Event eigentlich die richtige Jahreszeit?
A.B.: Ja, die Temperatur im Bergwerk ist ganzjährig konstant +9° C, d.h. in Winterkleidung ist das gerade angenehm. Der Festsaal wird überdies temperiert und die 90-minütige Vorstellung ohne Pause durchgespielt.
H.: Was erwartet die Zuseher im Bergwerk?
A.B.: Eine unvergleichliche Atmosphäre. Schon im Foyer des Festsaales mit kleinem Buffet wird man auf das Stück eingestimmt. Und wenn man erst den Ziegelgewölbekeller betritt, verschwimmt endlich die Grenze zwischen Realität und Fantasie und der Zuseher erlebt als "Mitgefangener" in einem Kerker hautnah das Geschehen.
H.: Worum geht’s denn im "Mann von La Mancha?"
A.B.: Im Prinzip darum, seinem unerreichbaren Traum ein Stück näher zu kommen.
Don Quixote will die Welt von allem Bösen befreien und kämpft gegen Windmühlen, die er für übermächtige Feinde hält. Er verehrt die Hure Aldonza als seine Prinzessin Dulcinea und lässt sich selbst von Spiegelrittern nicht davon abbringen, immer wieder für Recht und Ordnung einzutreten.
H.: Wer spielt die Hauptrollen?
A.B.: Wir haben das Ensemble eigens für diese Produktion zusammengestellt. Alfons Noventa gibt den Don Quixote, der Regisseur Tamás Ferkay seinen Diener Sancho Pansa. Sabine Muhar ist als Aldonza zusehen, die Mödlingerin Dany Sigel spielt die Haushälterin und Siegfried Ferlin vom Badener Stadttheater ist der Gouverneur und Wirt. Junge Sänger und Tänzer ergänzen die routinierten Hauptdarsteller, begleitet von einem kleinen Liveorchester.
H.: Und der Regisseur ist Hinterbrühler?
A.B.: Ja, Tamás Ferkay genießt hier seinen Ruhestand. Er war lange Oberspielleiter am Klagenfurter Stadttheater und hat u.a. auch in der Schweiz, Deutschland, Amerika und China inszeniert. Er war aber sofort Feuer und Flamme für dieses außergewöhnliches Projekt, als ich ihn darauf ansprach.
H.: Wo gibt’s die Karten und was kosten sie?
A.B.: In allen oeticket-Verkaufsstellen, in der Hinterbrühl z.B. in der Seegrotte und in der Volksbank um € 49,-/46,-/43,- wobei es für Schüler, Studenten und Senioren eine 10%-ige Ermäßigung gibt.
H.: Noch ein Tipp für unsere Leser?
A.B.: Lassen sie sich von diesem berührenden Stück mit seinen wunderbaren Melodien verzaubern und nützen sie den Weihnachtsbonus von -5% für ein ideales Geschenk!
H.: Danke für das Gespräch!
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