Amphitryon
Akademietheater
Wien
Österreich
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Heinrich von Kleist
Amphitryon
Tiefes Dunkel liegt noch über dem Palast von Theben, als Amphitryons Knecht Sosias aus dem Feld kommt, um der Gattin seines Herrn dessen Sieg im Kampf gegen Athen zu melden. Am Tor jedoch wird er von einem Fremden abgewiesen, der behauptet, dass er ebenfalls der Knecht Sosias sei.
In Wahrheit handelt es sich um den Gott Merkur, der mit seinem Herrn Jupiter vom Olymp herabgestiegen ist, um in der Gestalt Amphitryons und seines Knechts am Hof von Theben einzukehren, wo Jupiter die Nacht bei der getäuschten Frau des Feldherrn, Alkmene, zubringt. Mit dem anbrechenden Tag wird die Verwirrung offenkundig: Amphitryon, der echte, kehrt zurück und muss durch seine Frau von einer Liebesnacht erfahren, an der er, wie er sicher weiß, nicht teilgenommen hat. Alkmene soll verstehen, dass ihr Mann darauf mit Zorn und Argwohn reagiert. Und auch der Göttervater findet keine Ruhe, denn sogar „der Olymp ist öde ohne Liebe“.
Eine Produktion des Schauspielhauses Zürich.
Besetzung z.B.
Jupter, in der Gestalt des Amphitryon: Roland Koch
Merkur, in der Gestalt des Sosias: Oliver Masucci
Amphitryon, Feldherr der Thebaner: Michael Maertens
Sosias, sein Diener: Fabian Krüger
Alkmene, Gemahlin des Amphitryon: Dörte Lyssewski
Charis, Gemahlin des Sosias: Karin Pfammatter
Akademietheater
Lisztstraße 1, 1030 Wien
Österreich
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